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ADHS-Therapie bei Kindern

ADHS-Therapie bei Kindern

Die Behandlungsmöglichkeiten einer ADHS haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Im Rahmen eines sogenannten multimodalen Ansatzes können folgende Bausteine kombiniert werden:

 

  • Psychoedukation – Aufklärung und Beratung
  • Elterntraining – pädagogisches Training (auch für Lehrer*)
  • Psychotherapie – häufig in Form einer Verhaltenstherapie
  • Medikamentöse Therapie – verschiedene ADHS-Medikamente
Abstraktes Design mit großen, überlappenden, halbtransparenten grünen Formen auf weißem Hintergrund.

Warum ist die Behandlung einer ADHS bei Kindern wichtig?

Geeignete Therapiemaßnahmen bei einer ADHS sind wichtig, damit sich betroffene Kinder altersgerecht entwickeln können.

 

Dadurch können die Betroffenen sich besser in ihr Lebensumfeld (Familie, Schule, Freizeit) integrieren und eine ihren Begabungen entsprechende Schul- und Berufsausbildung absolvieren. Auch die Eltern-Kind-Beziehung kann verbessert und ein stabiles Selbstwertgefühl erreicht werden.

Welche Aussichten auf Erfolg hat die Therapie einer ADHS bei Kindern?

Eine ADHS ist nicht heilbar, lässt sich aber gut behandeln:

 

  • Mit der richtigen Unterstützung können sich Kinder mit einer ADHS genauso entwickeln wie ihre Altersgenossen.
  • ADHS-Symptome können mit der richtigen Behandlung und mit zunehmendem Alter nachlassen.
  • Kinder mit einer ADHS können bei einer frühzeitigen Therapie später häufig ein ganz normales Erwachsenenleben führen.

Psychoedukation – die Basis jeder ADHS-Therapie

Bei der Psychoedukation werden betroffenen Kindern, Eltern und Angehörigen Informationen zum Störungsbild ADHS vermittelt. Der Arzt bespricht mit allen Beteiligten die Ziele einer möglichen Behandlung und mit welchen Therapieformen diese am besten erreicht werden können.

 

Mithilfe von Psychoedukation wird im multimodalen Behandlungskonzept die Basis für andere Therapieansätze geschaffen.

 

Normalerweise bringen auch die Betroffenen selbst ihre Vorstellungen mit ein – und zwar umso deutlicher, je älter sie sind. Je nach Ausprägung der ADHS werden hierauf nach Bedarf unterschiedliche Behandlungsbausteine gleichzeitig oder nacheinander eingesetzt.

Ein Arzt im weißen Kittel mit einem Stethoskop spricht mit zwei Frauen über einen Schreibtisch in einem hellen Raum hinweg. Auf dem Schreibtisch ist ein Computermonitor zu sehen.
Dekorativer Hintergrund

Weitere Informationen zur Behandlung einer ADHS bei Kindern

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ADHS-Elterntraining – Unterstützung für die ganze Familie

Ein Mann macht Liegestütze mit einem Kind auf seinem Rücken, gezeichnet in Schwarzweiß, vor einem farbenfrohen abstrakten Hintergrund.

Das multimodale Behandlungskonzept setzt an unterschiedlichen Punkten – auch im Umfeld des Kindes – an. Sogenannte psychosoziale Hilfen beziehen neben dem Patienten selbst auch die Eltern und das Schulumfeld mit ein. Besonders relevant ist dabei das Elterntraining – ein Verhaltenstraining für Eltern.

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Nicht-medikamentöse ADHS-Therapien für Kinder

Eine Frau und ein Kind sitzen spielerisch an einem Tisch und berühren lächelnd ihre Nasen. Auf dem Tisch liegen verstreut bunte Spielsteine.

Nicht-medikamentöse Therapien wie die Psychotherapie (z. B. Verhaltenstherapie) zielen unter anderem darauf ab, mit den Kindern Strategien zur Lösung von Problemen zu erarbeiten.

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ADHS-Medikamente für Kinder

Ein Apotheker hält in einer Apotheke Medikamentenpackungen und eine Quittung in der Hand.

Ob eine medikamentöse Behandlung bei Kindern sinnvoll ist, hängt davon ab, wie stark die Symptome den Alltag und die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen. Oft legt die medikamentöse Behandlung den Grundstein dafür, dass andere Therapiemaßnahmen greifen können.

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Eine Frau und ein Kind geben sich in einem Raum mit Büchern und Schreibwaren auf dem Tisch ein High-Five.

Was bedeutet eine multimodale Therapie bei einer ADHS?

Bei einer multimodalen Therapie werden verschiedene Maßnahmen auf die individuellen Bedürfnisse des Betroffenen angepasst, um den Leidensdruck zu verringern und das Leistungsvermögen und das Sozialleben der Kinder zu unterstützen.

 

Das multimodale Therapiekonzept zielt darauf ab, die Hauptsymptome Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsstörung und Impulsivität individuell zu behandeln.

 

Die Auswahl einzelner Therapiemaßnahmen richtet sich nach dem Alter und den aktuellen Bedürfnissen des Kindes. Auch mögliche Begleitsymptome wie Aggressivität, Sprach- oder Lernstörungen können behandelt werden.

Ein Arzt macht sich mit einem Klemmbrett Notizen, während er sich mit einem Patienten unterhält.

ADHS-Therapie ohne Medikamente?

Bei manchen Kindern kann mit nicht-medikamentösen Maßnahmen, wie zum Beispiel Aufklärung und Beratung (Psychoedukation) der Eltern sowie pädagogischen Maßnahmen schon eine Verbesserung der Symptome erzielt werden.

 

Ob eine Behandlung mit Medikamenten erforderlich ist, wird im Einzelfall gemeinsam mit dem behandelnden Kinder- und Jugendarzt* bzw. Kinder- und Jugendpsychiater* besprochen.

 

Wenn mit Maßnahmen wie Psychoedukation oder Psychotherapie keine zufriedenstellende Besserung erreicht werden kann, die Symptome weiter den Alltag und die Entwicklung beeinträchtigen und ein hoher Leidensdruck besteht, sollte eine medikamentöse Therapie in Erwägung gezogen werden.

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