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ADHS – Was ist das?
Steckbrief

ADHS – Was ist das?

ADHS ist die Abkürzung für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung – eine Entwicklungsstörung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die den sozialen, schulischen und beruflichen Alltag beeinträchtigt.

 

Hier finden Interessierte einen Überblick über wichtige Informationen zu einer ADHS – insbesondere zu einer ADHS bei Kindern.

Zahlen und Fakten zur ADHS

Dekorativer Hintergrund

ADHS-Symptome bei Kindern

Die drei Kernsymptome einer ADHS sind Aufmerksamkeitsstörung, Hyperaktivität und Impulsivität. Weitere Symptome werden auch Neben- oder Begleitsymptome genannt. Zur Übersicht

ZIELGRUPPE:
KINDER

Aufmerksamkeitsstörung

Ein Kind in einem Klassenzimmer hält spielerisch einen Bleistift über die Oberlippe und sieht überrascht aus. Ein anderer Schüler im Vordergrund hält einen Bleistift, auf dem Tisch ist ein Laptop zu sehen.

Kinder mit einer Aufmerksamkeitsstörung lassen sich leicht – auch durch Kleinigkeiten – ablenken, können sich nur schlecht auf eine Sache konzentrieren und sind oft vergesslich.

ZIELGRUPPE:
KINDER

Hyperaktivität

Kind schwimmt unter Wasser in einem Pool, trägt einen rosa Badeanzug und eine Schwimmbrille und ist von Blasen umgeben.

Unter Hyperaktivität versteht man eine übermäßige (motorische) Unruhe. Sie kommt bei Kindern im Grundschulalter gehäuft vor und lässt im Jugendalter meist nach.

ZIELGRUPPE:
KINDER

Impulsivität

Kind im roten Mantel mit offenem Mund, das vor einem unscharfen Hintergrund zu schreien oder seine Aufregung auszudrücken scheint.

Kinder mit einer ADHS handeln oft unüberlegt. Viele Kinder werden von Zeit zu Zeit schnell wütend oder zeigen manchmal trotziges Verhalten. Das muss aber nicht unbedingt mit einer ADHS zu tun haben. Bei einer ADHS ist impulsives Verhalten jedoch meist deutlicher ausgeprägt.

ZIELGRUPPE:
KINDER

Weitere Symptome & Komorbiditäten

Zwei Kinder halten Luftballons vor ihr Gesicht. Auf dem grünen Ballon ist ein einfaches Fragezeichen abgebildet, auf dem blauen Ballon ein Fragezeichen mit Spiralmuster.

Bei einer ADHS können Begleitsymptome, wie z. B. aggressives Verhalten, auftreten. Auch komorbide Störungen wie eine Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) sind häufig.

MEHR LADEN
ADHS: Was sind die Ursachen? Dekorativer Hintergrund

ADHS: Was sind die Ursachen?

Eine ADHS kann verschiedene Ursachen haben und wird von vielen Faktoren begünstigt. Bei der Entstehung könnten die Genetik, weitere biologische Faktoren und Umweltfaktoren eine Rolle spielen. Bekannt ist, dass Umweltrisiken mit genetischen (Risiko-) Faktoren interagieren und umgekehrt.

ADHS: Was passiert im Gehirn? Dekorativer Hintergrund

ADHS: Was passiert im Gehirn?

Bei einer ADHS ist das Gleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn – insbesondere von Dopamin und Noradrenalin – verändert. Das Ungleichgewicht dieser sogenannten Neurotransmitter führt zu einer Störung der Informationsweiterleitung im Gehirn. Reize werden ungefiltert weitergeleitet, was eine Reizüberflutung zur Folge hat.

Eine Frau mit einem Klemmbrett beobachtet ein Kind, das mit bunten Bauklötzen baut.

Was ist die „multimodale Therapie“ einer ADHS?

Bei einer ADHS-Behandlung werden verschiedene Therapiebausteine (Module) wie die Aufklärung durch den Arzt*, pädagogische Maßnahmen durch andere Therapeuten sowie ein Elterntraining kombiniert.

 

Welche Maßnahmen bei der multimodalen Therapie zum Einsatz kommen, ist eine individuelle Entscheidung, die der Arzt mit dem Betroffenen und seinen Angehörigen gemeinsam trifft.

 

Verändern ADHS-Medikamente den Charakter?

Nein – die Medikamente verändern den Charakter nicht. Sie sind auch keine Beruhigungsmittel.

 

Oftmals legt die medikamentöse Therapie den Grundstein für den Einsatz anderer Therapiemaßnahmen, da sie Aufmerksamkeitsstörungen oder hyperaktives Verhalten abschwächen kann.

In einem hell erleuchteten Raum umarmt ein Kind spielerisch einen lächelnden Erwachsenen von hinten.

ADHS: Tipps für Eltern

Bei Kindern mit einer ADHS sind die Eltern besonders gefordert. Wie kann man wirklich helfen? Allgemein hilft es Kindern mit einer ADHS, wenn ihre Eltern:

 

1. Regeln und Strukturen vorgeben
2. Stärken erkennen und wertschätzen
3. Talente gezielt fördern
4. Dinge nicht erzwingen
5. Ich-Botschaften senden
6. sich mit anderen Betroffenen austauschen

hier gibt es mehr Tipps
Dekorativer Hintergrund

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