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Gemeinsam Frühstücken ist Familienzeit!

Gemeinsam Frühstücken ist Familienzeit!

Das gemeinsame Frühstück ist weit mehr als Essen am Morgen, es ist ein wichtiges Familienritual, bei dem man sich austauschen kann und miteinander beschäftigt.

 

Mit ein paar Kniffen kann man trotz Alltagsstress und Zeitdruck eine entspannte Atmosphäre schaffen, in der auch Frühstücksmuffel gerne an den Tisch kommen.

Kinder brauchen Rituale

Rituale sind für Kinder wichtiger denn je. Oft hat sich die familiäre Situation durch alleinerziehende Eltern, Patchwork-Familien und Großeltern, die weit weg wohnen, stark verändert. Vielfach fallen auch gemeinsame Mahlzeiten oder die Gutenacht-Geschichte in der Hektik des Alltags aus.

 

Regelmäßig wiederkehrende Abläufe – wie ein gemeinsames Frühstück – vermitteln dem Kind Geborgenheit und Vertrautheit.

 

Rituale helfen, die Anforderungen des Tages besser zu meistern. Sie erleichtern Kindern das Lernen, fördern die Konzentration und Selbstständigkeit und tragen dazu bei, Regeln und Grenzen zu erkennen.

Eine Person hält ein Sandwich über einer offenen Lunchbox mit gemischten Snacks, Obst und Gemüse. Daneben auf einem Tisch stehen eine Banane und Nüsse. Dekorative Grafik

Gut zu wissen

„Kleine Rituale”, wie die Lieblingstasse oder ein persönliches Frühstücksbrettchen auf dem Tisch, können Kinder für einen gemeinsamen Start in den Tag motivieren.

Eine vierköpfige Familie sitzt um einen hölzernen Küchentisch und genießt gemeinsam eine Mahlzeit. Die Küche ist hell, mit zwei Fenstern, hellen Schränken und ein paar Hängelampen.

Regelmäßiger Austausch

Das gemeinsame Frühstück hat auch eine wichtige soziale Komponente. Neben den entsprechenden Tischmanieren lernen Kinder beim Essen zu teilen und den anderen im Gespräch zu Wort kommen zu lassen.

 

Das Frühstück ist auch ein idealer Zeitpunkt, um die Abläufe des Tags zu besprechen und das Kind noch einmal an die Einhaltung bestimmter Aufgaben oder Regeln zu erinnern. Das ist wichtig für die Kommunikation in der Familie und gibt dem Kind Geborgenheit und Halt.

Ein kleines Kind sitzt an einem Tisch und isst mit einem Löffel aus einer Schüssel vor einem hellen Hintergrund.

Essen mit Genuss

Die emotionale Einstellung zum Essen spielt eine große Rolle: Wird nur „reingeschaufelt“ oder dient die Nahrungsaufnahme dem Genuss und dem gemeinsamen Erlebnis?

Schmecken, fühlen, riechen, sehen, hören – das alles gehört zum Essen dazu.

Alles kann – nichts muss

Schon Kleinkinder spüren genau, wann sie hungrig oder satt sind.

Werden Kinder zum Aufessen gezwungen, nehmen sie mit der Zeit die Sättigungssignale des Körpers nicht mehr wahr.

Sie essen weiter, auch wenn sie längst satt sind. Auch kann ein ständiger Kampf am Tisch dazu führen, dass die Lust an gemeinsamen Mahlzeiten verloren geht. Tun Sie ihrem Kind und sich keinen Zwang an!

Tipps für ein entspanntes gemeinsames Frühstück

Ein Esstisch mit verschiedenen Gerichten, darunter Auflauf, Salate, Brot, eine Flasche Wein und Gläser. Der Tisch steht in einem hellen, gemütlichen Raum.

1. Akzeptieren Sie, wenn Ihr Kind bestimmte Lebensmittel ablehnt. Bieten Sie verschmähte Speisen aber immer wieder mal an – auch anders zubereitet.

 

2. Integrieren Sie Ihr Kind in die Planung der Mahlzeiten, auch beim Einkaufen. Kinder möchten mitbestimmen dürfen und helfen bei der Zubereitung meist auch gerne mit.

Was tun, bei kleinen Frühstücksmuffeln?

Ein junges Mädchen in einem rosa Hemd gähnt. Vor ihr auf einem Tisch steht eine Schüssel Müsli.

Tipps für Frühstücksmuffel:

rechtzeitig wecken

Obst und Gemüse klein schneiden

Frühstück zum „Löffeln” anbieten, z.B. Müsli mit (Pflanzen-)Milch

Brote z.B. mit Tomaten, Gurke oder Paprika verzieren

neue Brotaufstriche ausprobieren

Nutella oder Marmelade nicht grundsätzlich verbieten

Milchshake mit Banane und/oder Apfel zubereiten

ein Glas (Pflanzen-)Milch oder einen Joghurt mit Obst

ein Glas (Pflanzen-)Milch oder Saft mit Schmelzflocken

gemeinsam frühstücken – Kinder essen lieber in Gemeinschaft

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